Hermann Hirsch und Jan Leßmann
“Serenity”

Vernissage: Donnerstag, 16. Januar 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. Januar bis 6. März 2020

Gelassenheit, das ist es in der Tat, was die Fotografen Hermann Hirsch und Jan Leßmann brauchen, um Naturfotografien auf einem derartig hohen Niveau zu erzeugen. Denn Spitzenbilder aus der Natur sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gründlicher Recherche, großer Geduld und Verbundenheit mit der Natur. Die beiden jungen Künstler nähern sich ihrer Umgebung und deren Bewohnern auf Augenhöhe und erzeugen so Bilder, die staunen lassen.

Dabei entstehen Geschichten von gemeinsamen Reisen nach Skandinavien und Schottland, von spannenden Begegnungen direkt vor der Haustür. Im Hinterkopf bleiben dabei die großen Fragen der Schönheit, Ethik und Kunst. Warum finden wir Bilder schön? Ist Naturfotografie Kunst? So verwandeln sie gemeinsam ihre Fotografien in ein größeres Bild, das den Betrachter über die Ruhe und Schönheit der Natur nachdenken lässt. Sie spielen dabei mit Betrachtungswinkeln und zeigen neue Perspektiven auf, sie reduzieren ihre Umwelt auf das Wesentliche und schaffen so Bilder jenseits der reinen Illustration.

Weitere Bilder der Naturfotografen finden Sie unter:
www.janlessmann.com
www.hermannhirsch.com

 

 

 
 

Ralph Gräf
“Brandenburg unplugged”

Vernissage: Donnerstag, 12. März 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. März bis 8. Mai 2020

 
Das Titelbild der Ausstellung, “Bus Stop in Nowhere Land”, haben viele Brandenburger sicher schon als Aufmacher der Kampagne “Finde das Leben” der städtischen Wohnbaugesellschaft “wobra” in Brandenburg an der Havel gesehen. Es gehört zum Buchprojekt “Brandenburg unplugged” des Potsdamer Fotografen Ralph Gräf. Das Buch und die dazugehörige Ausstellung zeigen das Land Brandenburg roh, ungeschönt, aber stimmungsvoll und mit vielen Reminiszenzen an die jüngere Geschichte.

Für Ralph Gräf ist Brandenburg auch mehr als 13 Jahre nach seinem Zuzug in seine Wahlheimat immer noch ein Land der Gegensätze, nicht nur im Vergleich mit der pulsierenden Bundeshauptstadt Berlin, sondern auch beim Blick auf unterschiedliche Landkreise oder Stadtviertel innerhalb der wenigen größeren Städte. Während die “Boomtown” Potsdam die am schnellsten wachsende Landeshauptstadt Deutschlands ist, ist die Bevölkerung in den ländlichen Regionen außerhalb des Berliner Speckgürtels, die von der Deindustrialisierung nach der Wende am stärksten betroffen waren, nach wie vor eher rückläufig. Entsprechend finden sich in Potsdam und seiner unmittelbaren Umgebung inzwischen zahllose Neubausiedlungen, während es dagegen auf dem Land und in vielen kleineren Städten immer noch viele verlassene Gebäude, aber auch reizvolle Kuriositäten und Relikte der DDR-Zeit gibt.

Auf seinen Fahrten quer durch das Land und abseits der Touristenpfade hat Ralph Gräf oft unbeachtete Orte portraitiert, die aber kleine Geschichten erzählen. Seine Bilder zeigen dabei liebenswerte Eigenheiten dieses Landstrichs und Orte, die im Wandel oder am Verschwinden sind.

Weitere Bilder des Fotokünstlers finden Sie unter:
graef-photography.de