Gilberto Pérez Villacampa
“Doppelseite”
 
Vernissage: Donnerstag, 8. März 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 9. März bis 24. April 2018

Warum sollte man Bildern das Erzählen überlassen, wenn man selbst gerne erzählt? Diese Frage stellte sich der in Kuba geborene und seit 1991 in Deutschland lebende Fotograf Gilberto Pérez Villacampa und entschied, die hierzulande Usus gewordene „Stimmenthaltung“ der Fotografen, zumindest für sich, aufzuheben. Gilberto Pérez Villacampa begleitet seine Bilder mit Texten und präsentiert sie quasi als Doppelseiten eines Bildbandes: links das Bild, rechts der Text, oder umgekehrt. Seine Ausstellungen gleichen Kopfinstallationen, die eine Brücke zwischen verbalen und visuellen Erfahrungen zu schlagen versuchen.

In „Doppelseite“ zeigt der in Neubrandenburg lebende Fotograf Arbeiten aus seinen Werkgruppen „Residual“ und „Pfusch“. Beide Serien, obwohl technisch unterschiedlich geartet, teilen eine formale Zurückhaltung und verzichten auf jede bildliche Plastizität. Er nennt seine abstrakten Bilder „Fotografiken“ – Ein Verweis auf die Zweidimensionalität seiner Werke, welche vom Betrachter nur bedingt als Fotos wahrgenommen werden.

Gilberto Pérez Villacampa wurde 1961 in Sancti Spíritus (Kuba) geboren. 1985 bekam er den Master of Arts in Philosophie. Danach arbeitete er als Dozent in seiner Heimat, Mexiko und Kolumbien. Seit 1991 lebt der Kubaner in Deutschland.

 
Weitere Bilder des Fotokünstlers finden Sie unter:
www.perez24.de

Presse:
http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Poesie-im-Alltag

 

 

 

 

 

Christian Reister
“RAUSCHEN – Nächtliche Szenen aus Berlin”
 
Vernissage: Donnerstag, 26. April 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 27. April bis 12. Juni 2018

Schon immer fühlte sich der Wahlberliner Christian Reister dem urbanen Leben verbunden, weshalb er es auch zu seinem ureigensten Thema in der Fotografie machte. Als Straßenfotograf beschäftigt er sich auf sehr eigene Art und Weise mit dem alltäglichen Menschsein in den Großstädten der Welt, zumindest in den von ihm bereisten, wie London, Warschau, Wien, New York, Los Angeles und natürlich Berlin. Vor einigen Jahren erfolgte eine weitere Spezialisierung, und die Nacht wurde zum bevorzugten Thema. Seitdem ist Christian Reister häufiger zu später Stunde mit seiner Kompaktkamera auf den Straßen Berlins, auf Partys, in Clubs und Imbissbuden oder auf öffentlichen Veranstaltungen unterwegs, wo er mal mehr, mal weniger diskret das Treiben in seinen oftmals unscharfen und grobkörnigen Schwarzweiß-Bildern festhält. Als nüchterne Dokumente taugen diese Fotos wohl eher wenig, als eigenwillige, bisweilen melancholische, manchmal auch recht verschrobene und skurrile Reisezeugnisse durch die Berliner Nächte um so mehr.

Christian Reisters Arbeiten wurden auf rund 50 Ausstellungen national und international gezeigt. Er hat mehrere Künstlerbücher im Eigenverlag veröffentlicht und bringt regelmäßig ein eigenes Zine mit dem Titel „Driftwood“ heraus, das er über seine Website vertreibt. Im Herbst erscheint sein neues Fotobuch beim Londoner Verlag Hoxton Mini Press.

 
Weitere Bilder des Fotokünstlers finden Sie unter:
www.christianreister.com