Jean Baptiste Lhuillier
“Parisienne”
 
Vernissage: Donnerstag, 23. August 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. August bis 9. Oktober 2018

Nur wenige Begriffe werden widersprüchlicher ausgelegt und unterliegen stärker den Wünschen und Fantasien der Menschen. Hunderte Male wurde der Begriff “Parisienne” interpretiert, und doch ist das Thema der Ausstellung nicht klar greifbar. Jede mögliche Definition ist legitim.

Das Ziel seiner Portraitfotografie könnte der gebürtige Franzose Jean-Baptiste Lhuillier nicht mit Sicherheit bestimmen, doch aus der Wiederholung ergibt sich ein Muster: Es geht um die Stille einer Unterhaltung, um die Leichtigkeit einer Stadtpromenade. Es geht um die Ruhe eines Lächelns und um die Barmherzigkeit eines Blickes. Es geht um die Aufregung einer Begegnung und um das Vertrauen einer Unbekannten. Es geht um egoistische Wahrnehmungen, um erotische Einbildungen. Es geht um Kontraste und Zufälle.

Widersprüche treiben ihn durch eine Stadt, die ebendiese verleugnet. Eine Stadt, die weltbekannt ist, die sich der Welt jedoch nicht ganz zu öffnen vermag. Seien es gebürtige Pariserinnen oder Touristinnen, Studentinnen oder Berufstätige aus aller Welt, jede dieser Frauen macht ihre eigenen Erfahrungen in Paris. Fremde in einer scheinbar leeren Stadt, sind sie stolz darauf, dass ihr Weg sie hergeführt hat.

 
Weitere Bilder des Fotokünstlers finden Sie unter:
www.instagram.com/jblhuillier

Presse:
Zeitungsartikel in der PNN anlässlich der Ausstellung
Jean-Baptiste Lhuillier im Interview mit der Universität Potsdam

 
 
 

 
 
 

Gruppenausstellung
“Melancholie des Augenblicks”
 
Vernissage: Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Oktober bis 27. November 2018

Mit Fotografien von:
Sandra Bartocha, Ronald Becker, Christa Faber, Frank Faber, Ralph Gräf, Katja Gragert, Detlef Hoffmann, Stefan Kim, Uwe Langmann, Bettina Loppe, Ilona Meister, Thomas Mittermeier, Uwe Paulin, Rainer Rohbeck, Michael Schulze, Guido Stoll, Elena Ternovaja, Bernd Walz, Gundula Walz, Helga Wittlinger

Melancholie – Es sind jene Momente, in denen die Seele Ruhe findet, uns zum Innehalten zwingt und aus denen wir neue Stärke schöpfen. Es sind aber auch wehmütige Momente, Augenblicke stiller Einkehr durchhaucht von Traurigkeit, Momente des Rückblicks auf vergangene Zeiten.

Für diese Gruppenausstellung haben sich 20 Fotografen der schwierigen Aufgabe gestellt, dem Gemütszustand der Melancholie einen fotografischen Ausdruck zu verleihen. Entstanden ist dabei eine erstaunliche Vielfalt sehr gefühlvoller Fotos: sanfte Nebelstimmungen und weite Landschaften in denen die Seele fliegen kann, Portraits welche der Sinnhaftigkeit des Lebens nachspüren, oder auch stille Szenen des Alltags in denen der Mensch Einkehr und Ruhe findet. Dem Betrachter der Bilder steht es frei die stille Zwiesprache zwischen den Fotografen und deren Motiven nachzuempfinden oder sich in ihrer eigenen Interpretation und Gedankenwelt zu verlieren.