Uwe Langmann
„Written in Water“

Am 19. Juni 2016 findet um 16:00 Uhr ein offenes Künstlergespräch mit Uwe Langmann in der Fotogalerie Potsdam statt.
Sie sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

 
„Der größte Träumer in seiner größten Versunkenheit – stellt ihn auf die Füße und lasst ihn gehen: Er wird unfehlbar zum Wasser finden…“ (Herman Melville „Moby Dick“)

Wie eine unbekannte Urkraft zieht die Faszination für das Meer und die Elemente alle Menschen gleichermaßen in ihren Bann. In der Serie „Written in Water“ hält Uwe Langmann Momente des In-Kontakt-Tretens mit den Elementen fest. Es sind flüchtige Augenblicke, die zunächst unscheinbar wirken. Seine Fotografien verdichten jedoch die abgelichteten Augenblicke derart stark, dass daraus Bilder mit einer fast transzendentalen Wirkung werden. Mittels der Fotografie und der ihr ureigenen Kraft, einen einzigen, längst vergangen Augenblick in einer Lichtschrift zu verewigen, entstehen bittersüße Stimmungsgedichte. Unaufdringlich und oft mit subtilem Humor versehen, konfrontieren sie uns ebenso mit der Vergänglichkeit des Augenblicks, wie mit der schieren Unendlichkeit der Elemente und all den dazwischenliegenden Träumen, Wünschen, Hoffnungen und Emotionen der Menschen.

Das Besondere an Uwe Langmanns Aufnahmen ist dabei, dass er eine fotografische Rückbesinnung auf die Ursprünge und das Wesen der Fotografie stets mit den Elementen unserer wahrnehmbaren Welt in einen Einklang bringt. Seine Fotografie verzaubert so das Reich des Realen und lässt uns Dinge sehen und fühlen die wir allein mit unseren Augen nicht wahrnehmen können.

„Uwe Langmanns Fotografien schreiben mit Licht Formen auf flüchtige Medien, wie jene des Wassers oder des Schnees. Und sie folgen dabei den Spuren der Formen, denn diese, so scheint es, sind die Garanten der Dauer.“ (Prof. Dr. Bernd Stiegler)

12. Mai bis 1. Juli 2016
 
Weitere Bilder des Fotokünstlers finden Sie unter:
www.uwelangmann.com

 

 

 

 

 

Christoph Boecken
„Auf Augenhöhe“
 
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 14. Juli 2016, 19 Uhr

Christoph Boeckens Portraits vermitteln eine Nähe ohne Aufdringlichkeit. Seine unaufgeregte und ruhige Art zu fotografieren spiegelt sich in authentischen Abbildungen, ohne übertriebene Posen oder unnötige Requisite, wieder. Das von ihm bevorzugte Medium der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie und seine Vorliebe für natürliches Licht verleihen den Bildern eine Zeitlosigkeit und Beständigkeit, die sich wohltuend von den kurzlebigen Moden der kommerziellen Portraitfotografie abhebt. Diese Natürlichkeit bleibt jedoch nicht dem Zufall überlassen, sondern wird von ihm im Detail präzise und subtil gestaltet. So gelingt das Festhalten eines intimen Blicks auf die Persönlichkeit der Portraitierten, welcher nur auf Augenhöhe zwischen Fotograf und Modell möglich ist.

Als Autodidakt begann Christoph Boecken 2009 zu fotografieren und spezialisierte sich nach und nach auf das Genre der hier ausgestellten Portraitfotografie. Durch die Entschleunigung des Arbeitsprozesses und die Konzentration auf wenige Fotos sind die von ihm genutzten analogen Mittelformatkameras die idealen Werkzeuge für seine Bildsprache. Christoph Boecken lebt und arbeitet in Berlin.

14. Juli bis 16. September 2016 (Sommerpause vom 8. bis 20. August 2016)
 
Weitere Bilder und Informationen finden Sie unter:
www.christophboecken.de